Dorniger Stachelbart, Wildfund, Herkunft: USA, Hericium cirrhatum⭐⭐

Dieser relativ seltene, auch bei uns heimische Stachelbart bildet auffällige Fruchtkörper aus. Diese bestehen aus mehreren konsolenförmig übereinander angeordneten flachen und ungestielten Elementen.

Berichte über Zuchtversuche sind rar, der Pilz gilt als bedroht und steht auf der roten UN-Liste. 

Eine Kultivierung erfolgt auf Buchenholz-Substraten, auch Stammbeimpfungen sind möglich.

Dorniger Stachelbart, Wildfund, Herkunft: USA, Hericium cirrhatum⭐⭐

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Kurzportrait

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Name:  Hericium cirrhatum, Dorniger Stachelbart.

Natürliches Vorkommen: Gemäßigte Zonen der Nordhalbkugel. Ein Schwächeparasit und Saprobiont an Laubholz, meist auf schon abgelagerten und teilvermorschten Buchenstämmen.

Schwierigkeitsgrad im Anbau: 4 von 10.

Verfahren: Unsteril auf pasteurisierten Buchenholzsubstraten oder auf Stammholz.
Steril auf angereicherten Schüttsubstraten.

Ertrag: k.A.

Speisewert: Als junger Frischpilz delikat, ältere Wildfunde schmecken angeblich bitter. Von der DGfM nicht als Speisepilz geführt.

Marktsituation: Pilze dieser Art werden am Markt nicht angeboten.

Vitalwert: 10 von 10

Kulturlinie SE 063 : Ein Wildfund aus den USA.

Bilder: Das Beispielbild zeigt einen Wildfund aus den Niederlanden.

Produktdetails

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Produkt 1:  Frisch angelegte Petrischale 9 cm
(Auf ihre Bestellung extra frisch angelegt)

Steril hergestellte Reinkultur, frisch aus Urkultur mit definiertem generativen Status (hier: P-7) übertragen. Gewachsen auf 30ml Vollmedium-Nährboden,
aus hochwertigen Laboragars hergestellt. Extrasteife Ausführung mit erhöhtem
Agar-Agar-Anteil, dadurch bleibt der Nährboden auch nach langer Lagerung schnittfest. Mehrfach mit Spezialfilm versiegelte und im wiederverwendbaren Mikrofilterbeutel doppelt verschweißte Einmal-Petrischale aus Polystyrol.

Bei Versand nahezu vollständig besiedelt, frei von Kondenswasser und jeglicher Kontamination, dreifach hygienisch und bruchsicher verpackt. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Verschlußstreifen aus Parafilm, mit denen Sie nach einer Entnahme des Myzels die Schale wieder zuverlässig versiegeln können.

Zur Beimpfung von Flüssignährböden, Körnerbrut, Dübeln oder anderen Vorkulturen. Auch zum Anlegen einer Langzeitkultur auf Schrägagar oder in sterilem Wasser bestens geeignet. Sie können damit auch ein sterilisiertes Endsubstrat beimpfen, allerdings wird die Besiedelung länger dauern als mit anderem Brutmaterial.

Zur Verarbeitung ist die Verwendung einer Impfbox, eines Bunsenbrenners
oder eines
Flowhoods zur Bewahrung der Sterilität zwingend erforderlich.
Eine ausführliche Anleitung zur Verarbeitung meiner Kulturen auf Petrischalen
finden Sie hier...
(Link)

Bei Lagerung um 2-4°C ist die Kultur mind. 6 Monate haltbar. 
Auf Ihre Bestellung hin FRISCH produziert, keine Lagerware.  
Lieferzeit 21-28 Tage.

Wissenswertes

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Allgemeines:
Ein auch bei uns heimischer Pilz, inzwischen selten und bedroht, obwohl überall in Europa und Nordamerika verbreitet.
Dornige Stachelbärte gelten in jungem Zustand als sehr delikat, ältere Exemplare werden gelegentlich als bitter beschrieben.

Zuchtverfahren: 

Gute Zuchterfolge erzielen Sie auf meinem Standardrezept für Holzzersetzer. Besonders wichtig ist die Struktur des Substrats, es muß locker-fluffig sein und gut atmen können. Verwenden Sie nicht nur ganz feines, sondern auch mittelfeines Sägemehl, bevorzugt aus Buche. Zuchtparameter wie bei meinem Igelstachelbart.

Tricks und Kniffe: 

Angestrebt sind nur einzelne Fruchtkörper auf dem Substrat, lassen sie der Kultur besser nur wenige Fruchtungsfenster, idealerweise nur Nadelstiche an Stellen, an denen bereits primordiales Wachstum zu erkennen ist, anstatt sie großflächig zu exponieren.
 
Lassen sie die Pilze nicht zu lange auf dem Substrat sitzen, solche Fruchtkörper schmecken oft bitterlich. Aus diesem Grund ist ein schneller Kulturverlauf vorteilhaft.

Achtung: Pilz mit Sporenentwicklung.
Sporen dieses Pilzes können Beschwerden und Erkrankungen bei Mensch und Tier auslösen. Züchten Sie diesen Pilz besser nicht in Wohnräumen oder Stallungen. 
Halten sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Anbau geeignete Schutzmaßnahmen ein und ernten sie den Pilz vor der Sporenbildung.