Espenausternpilz, "Aspen oyster", Wildfund, Herkunft:USA, Pleurotus populinus⭐

Diese hellbleibende nordamerikanische Austernpilz-Art 
wird wegen ihres ausgezeichneten Geschmacks geschätzt, 
die Fruchtkörper haben eine dünne Haut und einen 
dezenten Anisduft.

Ein guter Anfängerpilz, leichter Anbau auch auf anderen Laubhölzern als Espe. Unsterile Verfahren wie die Beimpfung von Stämmen sind möglich.

Wegen der idealen Fruchtungstemperatur von 16°C bis 23°C sehr gut geeignet für die ganzjährige Innenzucht.

Espenausternpilz, "Aspen oyster", Wildfund, Herkunft:USA, Pleurotus populinus⭐

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Kurzportrait

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Name: Pleurotus populinus, Espen-Austernpilz, Aspen Oyster

Natürliches Vorkommen: Ausschließlich Nordamerika. Ein Schwächeparasit und Saprobiont an Zitterpappeln.

Schwierigkeitsgrad im Anbau: 1 von 10.

Verfahren: Unsteril auf pasteurisierten Laubholz-oder Strohsubstraten oder auf Stammholz. Steril auf angereicherten Schüttsubstraten. Experimentell auf vielen Arten organischer Substanz. Präzise Anbauparameter zur Sorte finden Sie unten.

Ertrag: 80% -150 BE möglich.

Speisewert: 7 von 10

Marktsituation: In Deutschland als Frischpilz oder getrocknet nicht erhältlich. Die Art wird von der DGfM nicht geführt, da sie bei uns nicht vorkommt. Trotz alledem ein guter Speisepilz.

Vitalwert: 7 von 10


Kulturlinie SE 128: Eine Wildfund aus den USA, bisher nicht züchterisch bearbeitet.

Bilder: 1. Beispielfoto eines Wildfundes. Herzlichen Dank an Paul Salvatore
                 von WildMittenMycology, USA für die Freigabe.
             2. Eine fruchtende Kultur mit der angebotenen Linie. Dank an Freimut Stephan
                  für die Bereitstellung des Bildes.
             3. Beispielfoto eines Wildfundes. Dieses Bild wurde von Jim Tunney erstellt.
                 Es hat die Bildnummer 13996 bei Mushroom Observer,
                 einer empfehlenswerten amerikanischen Mykologenseite.
                 Freie Nutzung nach CC BY-SA 3.0. Ebenfalls herzlichen Dank!
            

Produktdetails

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Produkt # 12801:  Petrischale 9 cm
(Auf ihre Bestellung extra frisch angelegt)

Steril hergestellte Reinkultur, frisch aus Urkultur mit definiertem generativen Status (hier: P-7) übertragen. Gewachsen auf 30ml Vollmedium-Nährboden,
aus hochwertigen Laboragars hergestellt. Extrasteife Ausführung mit erhöhtem
Agar-Agar-Anteil, dadurch bleibt der Nährboden auch nach langer Lagerung schnittfest. Mehrfach mit Spezialfilm versiegelte und im wiederverwendbaren Mikrofilterbeutel doppelt verschweißte Einmal-Petrischale aus Polystyrol.

Bei Versand nahezu vollständig besiedelt, frei von Kondenswasser und jeglicher Kontamination, dreifach hygienisch und bruchsicher verpackt. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Verschlußstreifen aus Parafilm, mit denen Sie nach einer Entnahme des Myzels die Schale wieder zuverlässig versiegeln können.

Zur Beimpfung von Flüssignährböden, Körnerbrut, Dübeln oder anderen Vorkulturen. Auch zum Anlegen einer Langzeitkultur auf Schrägagar oder in sterilem Wasser bestens geeignet. Sie können damit auch ein sterilisiertes Endsubstrat beimpfen, allerdings wird die Besiedelung länger dauern als mit anderem Brutmaterial.

Zur Verarbeitung ist die Verwendung einer Impfbox, eines Bunsenbrenners
oder eines
Flowhoods zur Bewahrung der Sterilität zwingend erforderlich.

Bei Lagerung um 2-4°C ist die Kultur mind. 6 Monate haltbar. 
Auf Ihre Bestellung hin FRISCH produziert, keine Lagerware.  
Lieferzeit 14-21Tage.

Produkt # 12803:  Flüssigbrut 10 ml 

 

Steril im Bioreaktor hergestellte Flüssig-Reinkultur auf Basis einer Vorkultur mit definiertem generativen Status und einer Nährlösung aus natürlichen Zutaten.
Durch wiederholte Kontrollabstriche auf Reinheit geprüft. 

Unter Laborbedingungen in hochwertige Einmalspritzen (Braun Omnifix) aufgezogen, mit Luer-Lock-Stopfen sicher verschlossen, hygienisch sicher im Ziplockbeutel verpackt und sofort gekühlt. Die hohe Besiedelungsdichte der Nährlösung garantiert ein schnelles Anwachsen. Eine mitunter leichte Eintrübung oder Verfärbung des Myzels sind verfahrensbedingt. 

Zum Lieferumfang gehören außerdem: 

  • 2 Impfports zur einfachen Brutherstellung im Glas.
  • 2 Alkoholtupfer zum Abreinigen des Impfports. 
  • 2 steril verpackte extradicke Kanülen zur leichten Verarbeitung.
  • 2 steril verpackte Luer-Lock-Stopfen zum hygienischen Verschluss der Spritze.  


Zur Beimpfung von Flüssig-, Körner-, Substrat- oder Dübelbrut auch ohne aufwändige Steriltechnik. Auch zur direkten Beimpfung eines sterilen Endsubstrats geeignet, rechnen Sie aber mit einer verlängerten Einbrutzeit.
 
Durch die spezielle Behandlung des Myzels während der Herstellung ist Flüssigmyzel extrem schlagkräftig und zur schnellen und einfachen Beimpfung von Bruten und Substraten aller Art gut geeignet. Zur Linienerhaltung sollten Sie besser eine echte Reinkultur auf Petrischale erwerben. 

Eine Anleitung zur Verarbeitung meiner Flüssigbrut finden Sie hier...

Bei Lagerung um 2-4°C mind. 2 Monate haltbar.  
Sofort versandbereit, Lieferzeit 4-6 Tage.


Wissenswertes 

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Allgemeines:
Ein ausschließlich in Nordamerika heimischer, sehr wohlschmeckender Sommerpilz, der von der Erscheinung her stark an Lungenseitlinge erinnert. Vorkommen meist an den namensgebenden Zitterpappeln (Populus tremula).
Er lebt als Schwächeparasit, kann seine Lebensweise aber leicht auf saprobiontisch umstellen und ist deshalb züchtbar.

Zuchtverfahren:
Wächst auf überbrühten Strohpellets und anderen einfachen Substraten sowie auf Stämmen und Stümpfen von Laubhölzern. Bei der Substratwahl sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt, Austernpilze verdauen diverse pflanzliche Rohstoffe, für die Sie vielleicht nicht einmal Geld bezahlen müssen. Beste Zuchterfolge erzielen Sie mit einem sterilen, gut angereicherten Substrat auf Laubholzbasis, idealerweise Espenholz, dieses ist aber nicht zwingend vorgeschrieben.

Einbruttemperatur: 22°C -25°C, Fruchtungsparameter: 16°C - 23°C, bei 90-92% Raumfeuchte. CO²-Wert < 1200 ppm, 1000 Lux Beleuchtung (8-10 Watt LED pro m²)

Weitere Anregungen, mögliche Verfahren und geeignete Substrate finden Sie bei meinem Austernseitling.

Tricks und Kniffe:
Wie alle Seitlingsarten mag auch der Espen-Austernpilz neben einem guten Luftaustausch eine gute Luftbewegung (Fanning) im Zuchtraum.
Die Einhaltung eines CO²-Wertes unter 1000 ppm in der Raumluft und eine ausreichende Ventilation stellen sicher, daß sich die Hüte entwickeln, ohne dass der Stiel lang und damit zäh wird. Als klassische Seitenfruchter entwickeln sich die Fruchtkörper natürlicherweise büschelig und ohne viel Stielanteil.

Obwohl nicht zwingend notwendig, profitiert auch diese Art von einem 24-stündigen Kälteschock, den Sie unmittelbar vor der Öffnung der Kultur, dem sog. "Birthing" durchführen können.

Achtung: Pilz mit hoher Sporenentwicklung!
Sporen dieses Pilzes können Beschwerden und Erkrankungen bei Mensch und Tier auslösen. Züchten Sie diesen Pilz besser nicht in Wohnräumen oder Stallungen. Halten sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Anbau geeignete Schutzmaßnahmen ein und ernten sie den Pilz vor der Sporenbildung.