Nameko, Japanisches Stockschwämmchen, Kulturhybride,Herkunft:Taiwan, Pholiota nameko⭐⭐

Dieser Schüppling aus Japan gedeiht leicht auf allen Laubholzsubstraten. Er wächst auch mit wenig Licht, braucht es aber zu Beginn sehr feucht. Belohnt werden Sie mit Schwärmen von knackigen Kleinpilzen mit orange-goldener Farbe.

Nameko zählt in Japan nicht umsonst zu den meistverkauften Zuchtpilzen, das Aroma ist wirklich einzigartig. Mit echten Stockschwämmchen ist dieser Pilz aber weder verwandt noch verschwägert.

Wegen seiner Frostfestigkeit auch perfekt geeignet 
für Stammkulturen.

Nameko, Japanisches Stockschwämmchen, Kulturhybride,Herkunft:Taiwan, Pholiota nameko⭐⭐

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Kurzportrait

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Name: Pholiota nameko, syn. P. microspora, Nameko,
"Goldkäppchen" und "Toskanapilz" sind Phantasienamen der Zuchtindustrie.

Natürliches Vorkommen: Nur auf den ostasiatischen Inseln.

Schwierigkeitsgrad im Anbau: 2 von 10.

Verfahren: Unsteril auf pasteurisierten Laubholzsubstraten oder auf Stammholz. Steril auf angereicherten Laubholzsubstraten. Buche oder Eiche bevorzugt, jedoch nicht verpflichtend. Nameko ist nicht wählerisch und nimmt auch minderwertige, nicht aufgewertete Substrate gut an. Anbauparameter zur Sorte finden Sie unten.

Ertrag: 60-80% BE

Speisewert: 7 von 10

Marktsituation: Als frischer Zuchtpilz ganzjährig im Asiamarkt erhältlich, Preise bewegen sich um € 12.-/Kg. Deutsche Anbieter gibt es nur wenige. Von der DGfM nicht als Speisepilz erwähnt, weil er bei uns nicht natürlich vorkommt.

Vitalwert: k.A.

Kulturlinie: SE 107: Ein Strain aus Taiwan.

Bilder: Alle Fotos von Richard Eibl zeigen die Originallinie.

Produktdetails

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Produkt # 10701:  Petrischale 9 cm
(Auf ihre Bestellung extra frisch angelegt)

Steril hergestellte Reinkultur, frisch aus Urkultur mit definiertem generativen Status (hier P-5) übertragen. Gewachsen auf 30ml Vollmedium-Nährboden,
aus hochwertigen Laboragars hergestellt. Extrasteife Ausführung mit erhöhtem
Agar-Agar-Anteil, dadurch bleibt der Nährboden auch nach langer Lagerung schnittfest. Mehrfach mit Spezialfilm versiegelte und im wiederverwendbaren Mikrofilterbeutel doppelt verschweißte Einmal-Petrischale aus Polystyrol.

Bei Versand nahezu vollständig besiedelt, frei von Kondenswasser und jeglicher Kontamination, dreifach hygienisch und bruchsicher verpackt. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Verschlußstreifen aus Parafilm, mit denen Sie nach einer Entnahme des Myzels die Schale wieder zuverlässig versiegeln können.

Zur Beimpfung von Flüssignährböden, Körnerbrut, Dübeln oder anderen Vorkulturen. Auch zum Anlegen einer Langzeitkultur auf Schrägagar oder in sterilem Wasser bestens geeignet. Sie können damit auch ein sterilisiertes Endsubstrat beimpfen, allerdings wird die Besiedelung länger dauern als mit anderem Brutmaterial.

Zur Verarbeitung ist die Verwendung einer Impfbox, eines Bunsenbrenners
oder eines
Flowhoods zur Bewahrung der Sterilität zwingend erforderlich.

Bei Lagerung um 2-4°C ist die Kultur mind. 6 Monate haltbar. 
Auf Ihre Bestellung hin FRISCH produziert, keine Lagerware.  
Lieferzeit 21-28 Tage..

Produkt # 10703:  Flüssigbrut 10 ml 

Steril im Bioreaktor hergestellte Flüssig-Reinkultur auf Basis einer Vorkultur mit definiertem generativen Status und einer Nährlösung aus natürlichen Zutaten.
Durch wiederholte Kontrollabstriche auf Reinheit geprüft. 

Unter Laborbedingungen in hochwertige Einmalspritzen (Braun Omnifix) aufgezogen, mit Luer-Lock-Stopfen sicher verschlossen, hygienisch sicher im Ziplockbeutel verpackt und sofort gekühlt. Die hohe Besiedelungsdichte der Nährlösung garantiert ein schnelles Anwachsen. Eine mitunter leichte Eintrübung oder Verfärbung des Myzels sind verfahrensbedingt. 

Zum Lieferumfang gehören außerdem: 

  • 2 Impfports zur einfachen Brutherstellung im Glas.
  • 2 Alkoholtupfer zum Abreinigen des Impfports. 
  • 2 steril verpackte extradicke Kanülen zur leichten Verarbeitung.
  • 2 steril verpackte Luer-Lock-Stopfen zum hygienischen Verschluss der Spritze.  


Zur Beimpfung von Flüssig-, Körner-, Substrat- oder Dübelbrut auch ohne aufwändige Steriltechnik. Auch zur direkten Beimpfung eines sterilen Endsubstrats geeignet, rechnen Sie aber mit einer verlängerten Einbrutzeit.
 
Durch die spezielle Behandlung des Myzels während der Herstellung ist Flüssigmyzel extrem schlagkräftig und zur schnellen und einfachen Beimpfung von Bruten und Substraten aller Art gut geeignet. Zur Linienerhaltung sollten Sie besser eine echte Reinkultur auf Petrischale erwerben. 

Eine Anleitung zur Verarbeitung meiner Flüssigbrut finden Sie hier...

Bei Lagerung um 2-4°C mind. 2 Monate haltbar.  
Sofort versandbereit, Lieferzeit 4-6 Tage

Wissenswertes 

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Allgemeines:
Ein Verwandter des auch bei uns heimischen Goldfellschüpplings, 
der aber nur in Ostasien vorkommt. In Japan als Zuchtpilz schon sehr lange geschätzt. Lebt als Zersetzer auf Totholz von Buchen oder Eichen. 

👨‍🍳In Japan traditionell als Suppenpilz verzehrt, der Geschmack ist schön nussig, der Pilz hat einen herrlichen Biss. Die leicht schleimige Oberfläche ist nicht jedermanns Sache. Nach der Zubereitung ist der Schleim aber verschwunden und bindet das Gericht auf eine angenehme Weise. 

Zuchtverfahren:
Schüpplinge sind im Allgemeinen nicht wählerisch und besiedeln schnell auch einfachste Substrate ohne viel Kraftfutter.
Namekos brütet man bei 20-23°C ein und fruchtet sie später in einem breiten Temperaturspektrum von 18° bis 28°C bei etwa 85-90% Feuchte im Raum. Sie brauchen ausreichend Frischluft, aber nur wenig Licht.

In Fernost inzwischen vorzugsweise in Flaschen angebaut, die man dort nur einmal aberntet. Der japanische Markt bevorzugt Trauben mit knackigen Kleinpilzen.
Der Pilz schmeckt aber immer noch vorzüglich, selbst wenn er aufgeschirmt ist.
Nachteil ist die hohe Sporenlast, wenn man ihn größer werden lässt.

Tricks und Kniffe:
Ein echter Schwarmbildner, profitiert von wenigen Fruchtungsfenstern am Substratblock, kann aber auch großflächig gefruchtet werden. Braucht hohe Feuchtewerte, kommt dafür aber mit wenig Licht aus. Fruchten Sie Nameko und Kräuterseitlinge nicht im selben Raum, die Sporen des Nameko lösen beim Kräuterseitling unschöne Mutationen aus.

Achtung: Pilz mit sehr hoher Sporenentwicklung!
Sporen dieses Pilzes können Beschwerden und Erkrankungen bei Mensch und Tier auslösen. Züchten Sie diesen Pilz besser nicht in Wohnräumen oder Stallungen. 
Halten sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Anbau geeignete Schutzmaßnahmen ein und ernten sie den Pilz vor der Sporenbildung.