Birkenporling, Birch polypore, Herkunft: BRD, Fomitopsis betulina⭐⭐⭐

Dieser weit verbreitete Pilz ist nicht eben leicht zu züchten, 
er stellt besondere Ansprüche ans Substrat. 

Schon Ötzi, der "Eismann", wusste um die Kraft dieses Pilzes, 
er führte ihn wohl mit sich, um seine Magenbeschwerden zu lindern.

Nur sehr wenige Wildfunde erweisen sich bei Inkulturnahme auch als fruchtungswillig. 

Diese hier angebotene Linie beweist ihre Fruchtungsfähigkeit seit vielen Jahren, wiederholte Zuchterfolge sind dokumentiert.

Birkenporling, Birch polypore, Herkunft: BRD, Fomitopsis betulina⭐⭐⭐

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Kurzportrait

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Name: Fomitopsis betulina, syn.: Piptoporus betulinus, Birkenporling, birch polypore.

Natürliches Vorkommen: Gesamte Nordhalbkugel

Schwierigkeitsgrad im Anbau: 8 von 10.

Verfahren: Unsteril auf Stammholz oder pasteurisierten Mischsubstraten.
Steril auf angereicherten Laubholzsubstraten. Anbauparameter zu dieser Art
finden Sie weiter unten.

Ertrag: bis 35% BE möglich.

Speisewert: entfällt, da kein Speisepilz. Im Tee sehr bitter.

Marktsituation: An Trockenpilzen aus Wildfunden herrscht eine gewisse Nachfrage, es gibt sogar einen deutschen Erzeuger, der Zuchtpilze anbietet.


Kulturlinie SE 035: Eine fruchtungsfähige, unbearbeitete Wildlinie
aus dem Bestand von Richard Eibl.

Bilder: 1+2 Originalkulturlinie
             3. Wildfund einer anderen Linie

Produktdetails

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Produkt # 03501:  Petrischale 9 cm
(Auf ihre Bestellung extra frisch angelegt)

Steril hergestellte Reinkultur, frisch aus Urkultur mit definiertem generativen Status (hier: P-4) übertragen. Gewachsen auf 30ml Vollmedium-Nährboden,
aus hochwertigen Laboragars hergestellt. Extrasteife Ausführung mit erhöhtem
Agar-Agar-Anteil, dadurch bleibt der Nährboden auch nach langer Lagerung schnittfest. Mehrfach mit Spezialfilm versiegelte und im wiederverwendbaren Mikrofilterbeutel doppelt verschweißte Einmal-Petrischale aus Polystyrol.

Bei Versand nahezu vollständig besiedelt, frei von Kondenswasser und jeglicher Kontamination, dreifach hygienisch und bruchsicher verpackt. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Verschlußstreifen aus Parafilm, mit denen Sie nach einer Entnahme des Myzels die Schale wieder zuverlässig versiegeln können.

Zur Beimpfung von Flüssignährböden, Körnerbrut, Dübeln oder anderen Vorkulturen. Auch zum Anlegen einer Langzeitkultur auf Schrägagar oder in sterilem Wasser bestens geeignet. Sie können damit auch ein sterilisiertes Endsubstrat beimpfen, allerdings wird die Besiedelung länger dauern als mit anderem Brutmaterial.

Zur Verarbeitung ist die Verwendung einer Impfbox, eines Bunsenbrenners
oder eines
Flowhoods zur Bewahrung der Sterilität zwingend erforderlich.
Eine ausführliche Anleitung zur Verarbeitung meiner Kulturen auf Petrischalen
finden Sie hier...
(Link)

Bei Lagerung um 2-4°C ist die Kultur mind. 6 Monate haltbar. 
Auf Ihre Bestellung hin FRISCH produziert, keine Lagerware.  
Lieferzeit 21-28 Tag


Wissenswertes

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Allgemeines:
Überfällt als Parasit vorgeschwächte Birken und selten auch andere Laubbäume. Nach dem Absterben des Baumes schaltet er auf eine saprophytische Lebensweise um.
Obwohl in der Volksmedizin Mitteleuropas schon lange als traditionelles Mittel gegen Magenbeschwerden bekannt, gelang die Kultivierung bisher nur wenigen Züchtern. 

Zuchtverfahren:
Unsteril auf Birkenstämmen oder steril auf einem Substrat, welches Birkenholz enthält. Rechnen Sie mit einer Einbrutzeit von mehreren Monaten. Fruchtungen gelingen bei Temperaturen von 10-15°C, zur Primordienbildung braucht es eine hohe Luftfeuchte und auch etwas Licht.

Tricks und Kniffe:
Wie bei allen Porlingen führt die Strategie, dem Pilz nur die Bildung eines Einzelfruchtkörpers zu erlauben, zum besten Ergebnis.

Achtung: Pilz mit sehr hoher Sporenentwicklung!

Sporen dieses Pilzes können Beschwerden und Erkrankungen bei Mensch und Tier auslösen. Züchten Sie diesen Pilz besser nicht in Wohnräumen oder Stallungen. Halten sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Anbau geeignete Schutzmaßnahmen ein und ernten sie den Pilz vor der Sporenbildung.