Austernseitling, Sorte: "KCR"  Kulturhybride, Herkunft: China, Pleurotus ostreatus var. ⭐

Dieser ertragreiche Hybride bleibt anfangs fast schwarz und besticht durch seinen außergewöhnlichen Geschmack und seine kräftige Erscheinung. 

Die aggressive Natur der Linie macht die Anzucht auch für Beginner im Hobby sehr einfach. 

Unsterile Verfahren wie Stroh- oder Stammbeimpfungen sind möglich, Kulturen gelten als winterfest. 

Austernseitling, Sorte: "KCR"  Kulturhybride, Herkunft: China, Pleurotus ostreatus var. ⭐

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Kurzportrait

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Name: Pleurotus ostreatus, Austernseitling, Oyster mushroom


Natürliches Vorkommen: Nahezu weltweit, diese Zuchtvariante stammt aus Hongkong und kommt in der Natur nicht vor.

Schwierigkeitsgrad im Anbau: Leichter Anbau auch für Anfänger im Hobby,
diverse "unsterile" Verfahren sind möglich.

Verfahren: Unsteril auf pasteurisierten Laubholz-oder Strohsubstraten oder auf Stammholz. Steril auf angereicherten Schüttsubstraten. Experimentell auf allen Arten organischer Substanz. Präzise Anbauparameter zur Sorte finden Sie unten.

Temperaturführung: Kühl/Moderat (10° - 20°C)

Ertrag: 80% -200% BE möglich.

Speisewert: 8 von 10

Marktsituation:  Als Frischpilz, getrocknet, und als Konserve in Deutschland erhältlich. Asiatische und polnische Qualitäten aus Großmärkten werden relativ billig gehandelt, für gute Demeterqualität aus Deutschland zahlt man etwa € 15.-/Kg. Diese Variante wird in Deutschland bisher nicht angeboten.

Vitalwert: 7 von 10


Kulturlinie SE 127: Ein Kulturhybride der chinesischen Zuchtindustrie, aus Hongkong.

Bilder: Alle Bilder zeigen den originalen Strain. Dank an meinen Freund Bernhard Schnaitl für die Bereitstellung seiner Bilder. 

Produktdetails

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 Produkt # 16701: Petrischale 9 cm
(Auf ihre Bestellung extra frisch angelegt)

Steril hergestellte Reinkultur, frisch aus Urkultur mit definiertem generativen Status
übertragen. Gewachsen auf 30ml Vollmedium-Nährboden,
aus hochwertigen Laboragars hergestellt. Extrasteife Ausführung mit erhöhtem
Agar-Agar-Anteil, dadurch bleibt der Nährboden auch nach langer Lagerung schnittfest. 6-fach mit Spezialfilm versiegelte und im wiederverwendbaren Mikrofilterbeutel doppelt verschweißte Einmal-Petrischale aus Polystyrol.

Bei Versand nahezu vollständig besiedelt, frei von Kondenswasser und jeglicher Kontamination, mehrfach hygienisch und bruchsicher verpackt. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Verschlußstreifen aus Parafilm, mit denen Sie nach einer Entnahme des Myzels die Schale wieder zuverlässig versiegeln können.

Zur Beimpfung von Flüssignährböden, Körnerbrut, Dübeln oder anderen Vorkulturen. Auch zum Anlegen einer Langzeitkultur auf Schrägagar oder in sterilem Wasser bestens geeignet. Sie können damit auch ein sterilisiertes Endsubstrat beimpfen, allerdings wird die Besiedelung länger dauern als mit anderem Brutmaterial.

Zur Verarbeitung ist die Verwendung einer Impfbox, eines Bunsenbrenners
oder eines
Flowhoods zur Bewahrung der Sterilität zwingend erforderlich.

Bei Lagerung um 2-4°C ist die Kultur mind. 6 Monate haltbar. 
Auf Ihre Bestellung hin FRISCH produziert, keine Lagerware.  
Lieferzeit 14-21 Tage.

Produkt # 12703:  Flüssigbrut 10 ml 

 

Steril hergestellte Flüssig-Reinkultur auf Basis einer jungen, frischen Vorkultur 
und einer Nährlösung aus natürlichen Zutaten. Wiederholt auf Reinheit geprüft. 

Unter Laborbedingungen in hochwertige Einmalspritzen (Braun Omnifix) aufgezogen, mit eingeschraubtem sterilem Stopfen sicher verschlossen, hygienisch im Ziplockbeutel verpackt und sofort gekühlt. Die hohe Besiedelungsdichte der Nährlösung garantiert ein schnelles Anwachsen. Eine mitunter leichte Eintrübung der Lösung oder eine Verfärbung des Myzels sind verfahrensbedingt. 

Zum Lieferumfang gehören außerdem: 

  • 2 Impfports  zur einfachen Brutherstellung im Glas.
  • 2 Alkoholtupfer zum Abreinigen des Impfports. 
  • 2 steril verpackte extradicke Kanülen zur leichten Verarbeitung.
  • 2 steril verpackte Luer-Lock-Stopfen zum hygienischen Verschluss der Spritze.  


Zur Beimpfung von Körner-, Substrat- oder Dübelbrut auch ohne aufwändige Steriltechnik. Sie können auch ein steriles Endsubstrat damit beimpfen,
rechnen Sie aber mit einer verlängerten Einbrutzeit.
 
Durch die spezielle Behandlung des Myzels während der Herstellung ist Flüssigmyzel extrem schlagkräftig und zur schnellen und einfachen Beimpfung von Bruten und Substraten aller Art gut geeignet. Zur Linienerhaltung sollten Sie besser eine 
Reinkultur auf Petrischale erwerben. 

Eine Anleitung zur Verarbeitung meiner Flüssigbrut finden Sie hier...

Bei Lagerung um 2-4°C mind. 2 Monate haltbar.  
Sofort versandbereit, Lieferzeit 4-6 Tage 

Besonderheiten

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Allgemeines:
Ein nahezu weltweit verbreiteter, sehr wohlschmeckender Speisepilz. Er lebt als Schwächeparasit, kann seine Lebensweise aber leicht auf saprobiontisch umstellen und ist deshalb züchtbar. Weltweit gilt er neben dem Champignon, dem Shiitake und dem Buchenrasling als der meistgezüchtete Pilz überhaupt. Diese dunkel bleibende  Variante aus Hongkong bildet feste Einzelfruchtkörper mit kräftigem Stiel.

Zuchtverfahren:
Wächst auf überbrühten Strohpellets und anderen einfachen Substraten sowie auf Stämmen und Stümpfen von Laubhölzern. Bei der Substratwahl sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt, Austernpilze verdauen diverse pflanzliche Rohstoffe, für die Sie vielleicht nicht einmal Geld bezahlen müssen. Beste Zuchterfolge erzielen Sie mit einem sterilen, gut angereicherten Substrat auf Laubholzbasis. Schöne Ergebnisse im herbstlich/winterlichen Außenbereich sind auch mit dem Strohwurst- oder dem Eimer-Verfahren möglich. Weitere Informationen zum Zuchtverfahren finden Sie bei meiner belgischen Variante.

Einbrut bei 20°-25°C, Fruchtung bei 10°-18°C, hohen Feuchtewerten um 90-93% RLf,
CO²-Werten unter 1000 ppm. Eine gute Beleuchtung (1000-1500 Lux/m²) stellt sicher, daß alle farbgebenden Pigmente gebildet werden und die Pilze schön dunkel bleiben.

Diese asiatische Variante braucht eigentlich keinen Kälteschock, profitiert aber unbedingt von einer Übernachtung im Kühlschrank. Eine Reifephase nach Durchwachsung des Endsubstrates können Sie sich sparen, fruchten Sie die Kultur unmittelbar aus.

Tricks und Kniffe:
Wie alle Seitlingsarten mag auch diese Variante neben einem guten Luftaustausch eine gute Luftbewegung (Fanning) im Zuchtraum. Die Einhaltung eines CO²-Wertes unter 1000 ppm in der Raumluft und eine ausreichende Ventilation stellen sicher, daß sich die Hüte entwickeln, ohne dass der Stiel zu lang wird. Diese Sorte eignet sich sehr gut für ein Top-Fruiting, gelingt aber auch sehr gut, wenn der Pilz seitlich auswachsen kann.

Nachträgliches Gießen sollten Sie während der ersten Erntewelle möglichst vermeiden. Sprühen Sie Pilze auch niemals direkt mit Wasser an! Beide Methoden zur nachträglichen Befeuchtung erhöhen nur das Risiko, daß sich Kontaminanten wie Bakterien oder Schimmel einnisten.

Achtung: Pilz mit hoher Sporenentwicklung!
Sporen dieses Pilzes gelten als schwach giftig und können Beschwerden und Erkrankungen bei Mensch und Tier auslösen. Züchten Sie diesen Pilz besser nicht in Wohnräumen oder Stallungen. Halten sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Anbau geeignete Schutzmaßnahmen ein und ernten 
sie den Pilz vor der Sporenbildung.