Entscheidend für einen sicheren Verschluß von Kulturgefäßen mit diesem Spezialfilm ist die knitter- und blasenfreie, möglichst straffe Anbringung. Umwickeln Sie die Ränder Ihrer Kulturgefäße zuerst mehrfach mit maximalem Zug, bevor die abschließenden Wicklungen mit nur mäßigem Zug erfolgen. Seien Sie nicht zu sparsam mit dem Material, 4 bis 5 Wicklungen sollten es schon sein. Machen Sie genug "Trockenläufe", um das Dehn- und Haftungsverhalten des Materials zu erforschen.
Andere Wickelstrategien können auch funktionieren, wichtig ist vor Allem die sorgfältige Desinfektion aller Beteiligten (inkl. Ihrer Finger) und die anschließende sofortige Verpackung
in einen maschinensterilen fabrikfrischen PE-Beutel.
Desinfizieren Sie die Rolle vor Gebrauch durch Ansprühen oder Tauchen in 70%igem Isopropanol, lassen Sie die Rolle vor Verwendung aber erst wieder abtrocknen. Ziehen Sie dann die ersten Zentimeter ab und verwenden sie diese nicht. Der Streifen hält sehr gut auf Glas, Kunststoff und sich selbst. Schneiden Sie den Film stets im ungedehnten Zustand mit einer scharfen Klinge oder Schere, ein Reißen oder Dehnen führt dazu, dazu, daß das Filmende nicht mehr zuverlässig haftet.
Eine im Arbeitsbereich fest montierte Klinge macht die zügige Versiegelung (ohne die Platte aus der Hand legen zu müssen) noch leichter, stellt allerdings ein gewisses Verletzungsrisiko beim Hantieren dar.
Dehnen Sie das Band auf den letzten Zentimetern nicht mehr, dann haftet das Filmende besser. Schmiegen Sie am Ende die Verschlüsse mit sauberen Händen ab. Prüfen Sie dann im Gegenlicht, ob der Spalt der Petrischale wirklich allseitig sicher verschlossen wurde. Die Lagerung des Materials in der Nähe einer Wärmequelle ist angeraten, um die optimale Dehnbarkeit zu erreichen.